MR-Defäkografie bei obstruktiven Defäkationsstörungen
A.-O. Schäfer, J. Bürk, T. Baumann, M. Langer · Zentralblatt für Chirurgie · 2012 · Heft 04 · S. 352-356
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Getragen durch den demografischen Wandel nehmen obstruktive Defäkationsstörungen stetig zu. Morphologische und funktionelle Ursachen spielen ineinander und tragen zur Komplexität dieser Erkrankung bei, was sich darin widerspiegelt, dass oft mehrere Kompartimente des Beckenbodens betroffen sind. Durch Anwendung der MR-Defäkografie können simultan detaillierte Informationen über Morphologie und Funktion der Kontinenzorgane gewonnen werden. Damit unterstützt das Verfahren als integraler Baustein des diagnostischen Workups maßgeblich die präoperative Abklärung des Anorektums. Verglichen mit der konve…