CareLit Fachartikel
Der Mozart-Effekt bei der Behandlung von Menschen mit Epilepsie: Was ist dran?
Johannes Rösche · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2026 · Heft 04 · S. 141-148
Dokument
979361
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDer in den späten 90er-Jahren propagierte Mozart-Effekt wurde in 29 Arbeiten bezüglich Epilepsie näher untersucht, wobei im Allgemeinen der 1. Satz der Sonate für 2 Klavier KV 448 in häufiger Wiederholung zum Einsatz kam. Damit wurde bei mindestens einem Fünftel der Patienten eine Reduktion der Anfallsfrequenz um mehr als 50% erreicht. Patienten mit okzipitalen epilepsietypischen Mustern sprachen nur selten an. Bezüglich des Wirkmechanismus scheinen ansonsten melodische Aspekte eine besondere Rolle zu spielen.
Schlagworte
Mozart-Effekt
Anfallsreduktion
Epilepsietypische Muster
Okzipitallappen
Mozart-effect
seizure reduction
epileptic discharges
occipital lobe
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie