CareLit Fachartikel

Erworbenes neurogenes Stottern

Stefanie Brühl, Beate Janusch, Silja Schramm · Pädiatrische Praxis · 2026 · Heft 06 · S. 356-357

Dokument
979513
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pädiatrische Praxis
Autor:innen
Stefanie Brühl, Beate Janusch, Silja Schramm
Ausgabe
Heft 06 / 2026
Jahrgang 105
Seiten
356-357
Erschienen: 2026-06-01 00:00:00
ISSN
0935-8943

Zusammenfassung

Erworbenes neurogenes Stottern ist selten. Es kann in jedem Alter durch eine ein- oder beidseitige Hirnschädigung meist innerhalb einer Woche nach Ereignis entstehen. Bei Männern im mittleren bis höheren Lebensalter kommt es häufiger vor. 50% der Fälle werden durch einen Apoplex ausgelöst 1, als weitere Ursachen gelten Hirndysfunktionen (z. B. durch Migräne oder spezielle Psychopharmaka). Unterschieden wird diese Form des erworbenen Stotterns von psychogen bedingten Formen, die sich in der Regel nach der Pubertät manifestieren (durch Psychotrauma oder im Rahmen einer psychiatrischen Grunderkrankung) 2.

Schlagworte

Pädiatrische Praxis