CareLit Fachartikel
Ketamin und Esketamin bei der therapieresistenten Depression
Cornelius Schüle, Anna Sobieraj, Helena Rogg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2026 · Heft 05 · S. 193-207
Dokument
979531
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ketamin und Esketamin können bei therapieresistenter Depression oder in psychiatrischen Notfallsituationen rasch antidepressive Effekte entfalten. Die Ketamin-augmentierte Psychotherapie (KAP) nutzt diese Wirkung gezielt: Die Substanzen werden mit Psychotherapiesitzungen kombiniert, um über eine vorübergehend erhöhte synaptische Plastizität ein „therapeutisches Fenster“ zu eröffnen und psychotherapeutische Prozesse zu vertiefen.
Schlagworte
Ketamin
Esketamin als schnell wirksame Antidepressiva
glutamaterg-neurotrophe Hypothese
Ketamin-augmentierte Psychotherapie (KAP)
funktionelle Entblindung
Ketamine and Esketamine as rapid acting antidepressants
glutamatergic-neurotropic hypothesis
ketamine-augmented psychotherapy (KAP)
functional unblinding
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie