HERZ GEFÄßE – Fetale Hirnoxygenierung bei angeborenen Herzfehlern nicht mit postnataler Hirnreifung und Neuroentwicklung assoziiert?
Katharina Franke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2026 · Heft 05 · S. 574
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mentale Entwicklungsverzögerungen kommen bei Patient*innen mit angeborenen Herzfehlern häufig vor und sind ätiologisch meist multifaktoriell. So können genetische Faktoren, operative Eingriffe in der Neonatalperiode und die veränderte kardiale Physiologie selbst ursächlich sein. Eine aktuelle MRT-Studie zeigte, dass eine fetale cerebrale Hypoxämie nicht mit der postnatalen Hirnreifung bzw. der Neuroentwicklung korrelierte. Das fetale Hirnvolumen war hingegen mit der späteren Sprachentwicklung und die Komplexität des Herzfehlers mit der motorischen Entwicklung assoziiert.