Screening auf Osteoporose bei Patienten mit einer depressiven Störung: eine Kosten-Effektivitäts-Analyse
D Müller, C Stracke, S Stock · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In großen Kohortenstudien haben sich Hinweise darauf ergeben, dass depressive Störungen mit einer Verringerung der Knochendichte und einer Zunahme osteoporotischer Hüftfrakturen einhergehen. Während Screeningverfahren zur Vermeidung ostoporotischer Frakturen, die auf die Knochendichte allein abzielten, sich als nicht oder nur bedingt kosten-effektiv erwiesen haben, ist die Effizienz einer Screen-and-Treat Strategie bei Patienten mit einer depressiven Störung unklar. Die Analyse ermittelte die Kosten-Effektivität einer Screen-and-Treat Strategie zur Vermeidung osteoporotischer Frakturen bei Patienten…