Gestörte CD4+ T-Zell-vermittelte Aktivierung von NK Zellen als möglicher Mechanismus der hepatischen Fibrogenese bei der HIV/HCV-Koinfektion
A Glässner, M Eisenhardt, B Krämer, F Wolter, P Kokordelis, C Boesecke, T Sauerbruch, J Rockstroh, U Spengler, J Nattermann · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2012 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eine Hepatitis C Virus (HCV)-Koinfektion bei HIV(+) Patienten ist im Vergleich zu HCV-Monoinfizierten durch eine raschere Progression der Leberfibrose charakterisiert. Hierbei ist eine geringe CD4+ T-Zellzahl mit fortgeschrittenen Stadien der Leberfibrose assoziiert. Da wir in Vorarbeiten zeigen konnten, dass natürliche Killer (NK)-Zellen durch Induktion von Apoptose aktivierter hepatischen Sternzellen (HSC) anti-fibrotisch wirken können, untersuchten wir in der vorliegenden Studie einen möglichen Einfluss von CD4+ T-Zellen auf die anti-fibrotische Aktivität von NK-Zellen. Methoden: Isolierte NK-Zel…