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Noroviren-Epidemie in der Schweiz, Winter 2004 / 2005: Lehren und Maßnahmen aus der Perspektive der Spitalhygiene

Uckay, I. · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2007 · Heft 4 · S. 120 bis 125

Dokument
98070
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Uckay, I.
Ausgabe
Heft 4 / 2007
Jahrgang 32
Seiten
120 bis 125
Erschienen: 2007-04-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Die kurze Inkubationszeit und das geringe benötigte Inokulum, die Resistenz gegenüber gängigen Desinfektionsmitteln sowie das Überleben unter widrigsten Umweltbedingungen außerhalb des Körpers, gekoppelt mit einer hohen Infektiosität schon vor Auftreten von Symptomen, machen Noroviren zu einem Epidemie-Erreger ersten Grades. Die Übertragung erfolgt direkt von Mensch zu Mensch oder über kontaminierte Nahrungsmittel und Gegenstände, wobei die Hände eine der Hauptquellen der Übertragung darstellen. Ausbrüche innerhalb des Spitals stellen oft einen Teil einer viel größeren gleichzeitigen spitalexternen Epidemie dar.

Schlagworte

HAENDEDESINFEKTION EPIDEMIE KRANKENHAUS MITARBEITER GASTROENTERITIS SCHWEIZ AINS PRAXIS ÜBERLEBEN NAHRUNGSMITTEL EPIDEMIEN ES PERSONEN GESUNDHEIT PATIENTEN VIREN