Das Vorliegen einer HE vor TIPS ist prognostisch ungünstig bei Patienten mit therapie-refraktärem Aszites, jedoch nicht bei Blutung oder HRS
J Trebicka, S Terstiegen, J Byrtus, R Fimmers, M Treitl, W Euringer, T Sauerbruch, M Rössle · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2013 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die hepatische Enzephalopathie (HE) ist, ebenso wie der Child- und MELD-score bei Patienten mit Leberzirrhose ein zuverlässiger Prädiktor der Mortalität. Dies trifft insbesondere auch für Patienten zu, die einen TIPS erhalten haben. In der vorliegenden Studie wird an einer großen Zahl von Patienten überprüft, inwieweit diese Aussage auch für einzelne Untergruppen mit verschiedenen TIPS-Indikationen (Blutung, therapie-refraktärer Aszites, hepatorenales Syndrom) zutrifft. Die Studie zeigt, dass eine sehr viel differenziertere Betrachtung erforderlich ist und lenkt die Indikationsstellung zur TIPS-Anla…