CareLit Fachartikel

Ein Mythos von Jekyll und Hyde?

N.N. · Psychiatrische Praxis · 2013 · Heft 02 · S. 72-77

Dokument
980978
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 02 / 2013
Jahrgang 40
Seiten
72-77
Erschienen: 2013-03-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ziel: In dieser Studie prüfen wir, ob die Annahme, Schizophrenie sei eine Persönlichkeitsspaltung, mit Stigmatisierung zusammenhängt. Methode: An 416 Probanden wurden per Onlinesurvey Spaltungsannahme, Stereotype und Diskriminierung erfasst. Ergebnis: Die Spaltungsannahme hängt mit wahrgenommener Gefährlichkeit und Unvorhersehbarkeit zusammen. Beide Stereotype mediieren die Verbindung von Spaltungsannahme und Diskriminierung. Schlussfolgerung: Die Spaltungsannahme ist Anzeichen, evtl. sogar eine Ursache von Stigmatisierung, und somit ein Ansatzpunkt bei der Stigmabekämpfung.

Schlagworte

Schizophrenie Stigmatisierung Stereotyp gespaltene Persönlichkeit schizophrenia stigmatization stereotypes split personality Psychiatrische Praxis