Die Entzündungshypothese der Depression – Johanniskraut als therapeutischer Ansatz?
O Kelber, J Müller, SN Okpanyi · Zeitschrift für Phytotherapie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Klinische und präklinische Daten deuten zunehmend darauf hin, dass entzündliche Prozesse an der Pathophysiologie der Depression beteiligt sein könnten [1, 2]. Zumindest bei einem Teil der depressiven Patienten werden erhöhte Spiegel von Entzündungsmediatoren beschrieben, umgekehrt ist bekannt, dass ein IFN-α-induzierter Anstieg von TNF-α und IL-6 depressive Symptome auslösen kann [3]. Psychischer Stress wiederum ist nicht nur als Auslöser depressiver Symptome bekannt, sondern auch einer verringerten antioxidativen Kapazität, wie sie auch mit Entzündungen assoziiert ist. Fragestellung: Da für zahlreiche pflanzlic…