Kardiovaskuläre Erkrankungen bei chronischer Nierenerkrankung
Christian Gerdes, Martin Busch · Nephrologie aktuell · 2026 · Heft 06 · S. 276-283
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungBei chronischer Nierenerkrankung (CKD) erhöht mit fallender glomerulärer Filtrationsrate (GFR) und steigender Albuminurie kontinuierlich das Risiko kardiovaskulärer Komplikationen. Die Gefäßschädigung beruht nicht nur auf klassischen atherosklerotischen Risikofaktoren, sondern insbesondere auf CKD-spezifischen Mechanismen wie Urämietoxinen, chronischer Inflammation, oxidativem Stress, endothelialer Dysfunktion, RAAS-Aktivierung und einer gestörten Homöostase des Kalzium-Phosphat-Stoffwechsels mit resultierender vaskulärer Kalzifikation. Therapeutisch stehen eine konsequente Blutdrucksenkung, lipid…