Degenerative zervikale Myelopathie – Diagnostik und Therapie
Ralph Kothe, Jens Lohmann · MSK – Muskuloskelettale Physiotherapie · 2026 · Heft 03 · S. 141-146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die zervikale Myelopathie wird primär klinisch diagnostiziert. Bei einer verschleißbedingten Ursache spricht man von einer degenerativen zervikalen Myelopathie (DCM). Sollte eine Operation indiziert sein, stehen verschiedene OP-Möglichkeiten zur Verfügung. Das wesentliche Therapieziel bei der operativen Behandlung der DCM ist, ihren meistens progredienten Verlauf zu stoppen und damit einer neurologischen Verschlechterung vorzubeugen. Die Entscheidung zu einer operativen Behandlung ist aber immer eine individuelle Abwägung, die auch vom Alter und Risikoprofil der Patient*innen abhängt.