CareLit Fachartikel

Wenn Leitlinien enden und Gefährdung beginnt

Madeleine Kassar, Corinna Stamminger · Nervenheilkunde · 2026 · Heft 07/08 · S. 444-449

Dokument
981664
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nervenheilkunde
Autor:innen
Madeleine Kassar, Corinna Stamminger
Ausgabe
Heft 07/08 / 2026
Jahrgang 45
Seiten
444-449
Erschienen: 2026-07-01 00:00:00
ISSN
0722-1541

Zusammenfassung

ZusammenfassungPatientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) stellen Allgemein- und Forensische Psychiatrie vor besondere Herausforderungen. Trotz evidenzbasierter Therapie kommt es häufig zu Therapieabbrüchen und diskontinuierlichen Verläufen. Im Spannungsfeld zwischen Selbst- und situativer Fremdgefährdung bedingen strafrechtlich relevante Handlungen eine Unterbringung im Maßregelvollzug. Forensische Psychiatrie fungiert als letzte Versorgungsinstanz, obwohl störungsspezifische Konzepte begrenzt sind. Bessere Übergänge sowie Schulungen einweisender und behandelnder Berufsgruppen scheinen notwendig.

Schlagworte

forensische Psychiatrie forensische Ambulanz Maßregelvollzug Risikomanagement Führungsaufsicht risk management forensic outpatient clinic forensic psychiatry supervision Nervenheilkunde