Der „alte“ und der „neue“ Stellenwert der Evozierten Potenziale in der Diagnose und Prognose der Multiplen Sklerose
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2013 · Heft 03 · S. 187-192
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Evozierte Potenziale (EP) erfassen sehr sensitiv Leitungsverlangsamungen in den zentralen Leitungsbahnen als Zeichen für eine Demyelinisierung. Sie können klinisch stumme Läsionen identifizieren, klinische Symptome bestätigen und zur Unterscheidung zwischen axonalen und demyelinisierenden Läsionen beitragen. Damit tragen EP zur frühen Diagnose und Therapie einer Multiplen Sklerose bei, speziell bei klinisch isolierten Symptomen. Dagegen ist der Wert der Evozierten Potenziale zur Vorhersage des Verlaufs der MS bisher unsicher. Viele aktuelle Studien zeigten signifikante Korrelationen zwischen den…