Mit der kontrastmittelgestützten MRT gelingt die valide Beurteilung des kraniellen Befallsmusters bei Patienten mit Riesenzellarteriitis
S Veldhoen, T Klink, J Geiger, M Both, P Vaith, T Neß, M Markl, G Adam, TA Bley · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2013 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Aufgrund der Gefahr einer irreversiblen Erblindung und von weiteren Komplikationen bedarf es einer raschen Diagnosefindung und Initiierung der Hochdosis-Steroidtherapie bei Patienten mit Riesenzellarteriitis (RZA). Studien haben gezeigt, dass die MRT zuverlässig in der Lage ist, die klassische Beteiligung der oberflächlichen Temporalarterien qualitativ und quantitativ darzustellen. Unsere Arbeit ermittelt ergänzend die Häufigkeit und das Befallsmuster weiterer kranieller Arterien im Rahmen einer multizentrischen Kohortenbeobachtung. Methode: 99 Patienten wurden mittels T1-gewichteter Spin Echo Sequenzen i…