Intramedulläre Stabilisierung von Klavikulafrakturen
A. Prokop, G. Schiffer, A. Jubel, M. Chmielnicki · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2013 · Heft 05 · S. 449-451
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Klavikulaschaftfrakturen gehören mit einer Inzidenz von 64/100 000 zu den häufigen Frakturen. Ende der 1990er-Jahre wurde von der Kölner Arbeitsgruppe die intramedulläre Schienung mit Prevot-Stiften beschrieben, die eine minimalinvasive Stabilisierung der Fraktur und damit eine sofortige Übungsstabilität und schnelle Belastbarkeit ermöglicht. Anhand eines Fallbeispiels wird die Lagerung und die Operation im Video demonstriert. Durch das intramedulläre Implantat wird der wechselnden Zuggurtungsbelastung der Klavikula Rechnung getragen. Die Versorgung eignet sich ideal für 2- und 3-Stück-Frakturen…