Die Konzentrationen von Phosphatidylcholin und Lysophosphatidylcholin sind bei der Sepsis-induzierten mukosalen Barrierestörung reduziert
C Schmidt, C Lautenschläger, A Gauss, O Huber, W Stremmel, A Stallmach · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2013 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eine bakteriellen Translokation kann eine Sepsis induzieren bzw. aggravieren. Der den intestinalen Epithelzellen aufliegende Mucus stellt eine wesentliche Komponente der mukosalen Barriere dar. Wir nehmen an, dass bei der Sepsis eine Degradation der protektiven Phospholipidschicht auftritt und mit einer gesteigerten Permeabilität einhergeht. Methoden: Eine Sepsis wurde bei Mäusen durch peritoneale Kontamination und Infektion induziert. Ein spezifischer Sepsis-Erkrankungsscore wurde zur Bestimmung der Erkrankungsschwere verwendet. Mittels Nano-Elektrospray-Ionisation-Tandem-Massenspektrometrie wurden…