Diagnostik und Therapie des Maldeszensus testis – ein Update unter Berücksichtigung der Leitlinien
N.N. · TumorDiagnostik & Therapie · 2014 · Heft 01 · S. 36-42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hodenhochstände gehören mit einer Prävalenz von mindestens 1 % zu den häufigsten Anomalien des äußeren Genitales. Ein Spontandeszensus des Hodens ist innerhalb der ersten 6 Monate möglich, sodass im ersten Lebenshalbjahr Verlaufskontrollen indiziert sind. Unbehandelt birgt ein Hodenhochstand das Risiko eines verminderten Fertilitätspotenzials sowie einer erhöhten malignen Entartung (RR 2,5 – 8). Eine vor der Pubertät durchgeführte Orchidopexie hat das Potenzial, das erhöhte Malignitätsrisiko des MDT auf den Faktor 2 – 3 zu reduzieren. Eine neoadjuvante Hormontherapie mit GnRH-Analoga ab dem 6. Le…