Antithrombotische Therapie in der Schwangerschaft
C. Piper, D. Horstkotte · Aktuelle Kardiologie · 2014 · Heft 04 · S. 247-251
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Plasmatische wie korpuskuläre Gerinnung sind während der Schwangerschaft im Sinne einer Hyperkoagulabilität verändert. Parallel kommt es zu einer Reduktion der körpereigenen Fibrinolyse und antikoagulatorischen Aktivität. Die Thrombozytenzahl nimmt während der Schwangerschaft und peripartal ab, um wenige Tage nach der Geburt zusammen mit der Plättchenaggregabilität anzusteigen. In den späteren Schwangerschaftsstadien erhöht sich das Thromboserisiko durch progesteronvermitteltes venöses Pooling und Kompression der unteren Hohlvene. Jede antithrombotische Therapie geht für die Mutter, insbesondere…