Zerebrovaskuläre Komplikationen der Heparininduzierten Thrombozytopenie Typ II (HIT-II)
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2014 · Heft 03 · S. 149-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die immunologisch bedingte Heparininduzierte Thrombozytopenie Typ II (HIT-II) ist eine nach Heparinexposition auftretende Antikörper-bedingte thrombotische Erkrankung, bei der es zu einer Thrombozytopenie kommt. Etwa die Hälfte der HIT-Patienten entwickelt venöse oder arterielle thrombotische Komplikationen. Als neurologische Komplikationen werden im Zuge der HIT-II vor allem zerebrale Ischämien und Sinus-Hirnvenenthrombosen beobachtet. Zur Sicherung der primär klinischen Diagnose HIT-II stehen als laborchemische Verfahren funktionelle und immunologische Assays zum Antikörpernachweis zur Verfügun…