Anti-D-Antikörper bei einer Schwangerschaft mit einer Deletion im Exon 1 des maternalen RHD-Gens
A. Doescher, F. F. Wagner · Transfusionsmedizin · 2014 · Heft 02 · S. 79-82
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Diagnostik des Morbus haemolyticus neonatorum (MHN) stellt die Vorhersage MHN-relevanter, fetaler Blutgruppenantigene aus nativem Fruchtwasser oder mütterlichem Plasma ein routinemäßig angewandtes diagnostisches Verfahren in Schwangerschaften mit einem bekannten Alloantikörper dar. Der Nachweis RHD-positiver DNA in einem Hintergrund RHD-negativer mütterlicher DNA stellt methodisch kein Problem dar, ein falsch positives Ergebnis ist aber dann zu erwarten, wenn bei der Schwangeren ein nicht exprimiertes RHD-Gen (Antigen negativ, Gen positiv) vorliegt.