Paraneoplastische Neuromyotonie bei Typ B1-Thymom
T Suess, A Borchert, L Meyer, U Marrek, BM Mackert · Klinische Neurophysiologie · 2014 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Eine Neuromyotonie (NM) äußert sich durch spontane Muskelaktivität wie Myokymien, Muskelkrämpfe und Muskelsteifigkeit infolge einer Übererregbarkeit peripherer Nerven. Bei 20% der Patienten treten zusätzlich Parästhesien auf [1]. Laborchemisch sind bei der autoimmunvermittelten NM Autoantikörper gegen spannungsabhängige Kalium-Kanäle (VGKC) nachweisbar. Elektromyographisch treten Doppel- und Mehrfachentladungen auf. Ein Teil der Antikörper-positiven NM haben eine paraneoplastische Ursache (meist bei Lymphomen, Thymomen oder Bronchialkarzinomen [2,3]). Fallbeschreibung: Ein 51-jähriger Patient stellte…