Ungewöhnliche Artefakte im EEG hirntoter Patienten
F Thömke · Klinische Neurophysiologie · 2014 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das EEG hat in der Hirntod-Diagnostik einen unverändert hohen Stellenwert. Beim Vorliegen der obligaten klinischen Hirntod-Zeichen, d.h. Koma, Hirnstamm-Areflexie, Ausfall der Spontanatmung, belegt der Nachweis des Ausfalls der hirneigenen elektrischen Aktivität in einer kontinuierlichen, mindestens 30-minütigen EEG-Ableitung die Irreversibilität des Zustandes. Bei dieser Befundkonstellation kann jenseits des 2. Lebensjahres ohne weitere Untersuchungen der Hirntod diagnostiziert werden. Im EEG hirntoter Patienten treten nahezu immer EKG-Artefakte auf. Diese Artefakte sind in den meisten Fällen einde…