Neonatales Outcome und das Risiko perinataler Mortalität bei isolierter singulärer Nabelschnurarterie
C Pencik, P Krenn, V Handler, M Riegler-Keil · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: In der Literatur wird für singuläre Nabelschnurarterien (SUA) eine Inzidenz von 0,5 – 2% angegeben. Feten mit SUA zeigen ein erhöhtes Risiko für strukturelle und chromosomale Abberationen (20 – 30%), wenn gleichzeitig andere zusätzliche sonographische Auffälligkeiten vorhanden sind. In überwiegender Zahl (65%) tritt eine SUA isoliert auf (iSUA). Bei isoliertem Auftreten besteht lediglich ein geringgradig erhöhtes Risiko für chromosomale und strukturelle Aberrationen (ca. 1%), jedoch eine erhöhte Rate an IUGR und Frühgeburtlichkeit. Wie sich die iSUA auf die perinatale Mortalität und Morbidität in…