Ausschluss einer Subarachnoidalblutung bei Kopfschmerzen
N.N. · Journal Club Schmerzmedizin · 2014 · Heft 01 · S. 36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kopfschmerzen sind ein häufiger Grund, der Patienten außerhalb der regulären Sprechzeiten in die Notaufnahme führt. Wenn dabei neurologische Defizite fehlen, ist v. a. der Ausschluss einer Subarachnoidalblutung (SAB) von Bedeutung, auch wenn nur bei 1–3 % solcher Patienten tatsächlich eine SAB diagnostiziert wird. Im Allgemeinen werden eine native CT und danach ggf. eine Liquorpunktion zur Diagnostik eingesetzt, aber realistischerweise kann das nicht bei jedem Patienten mit Kopfschmerzen gemacht werden. Eine kanadische Gruppe hat bereits früher aufgestellte Entscheidungshilfen nun verfeinert und vereinfacht.