Retinale arterielle Makroaneurysmen (RAM) – Pathologie, Differenzialdiagnose und Therapie
S. Bopp, A. M. Joussen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2014 · Heft 09 · S. 890-900
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Retinale arterielle Makroaneurysmen (RAM) sind unilaterale, solitäre, rundliche oder spindelförmige Dilatationen der retinalen Arteriolen nach arteriellen Bifurkationen 1.–3. Ordnung. Patienten höheren Lebensalters (weiblich > männlich) mit arteriellem Hypertonus sind vornehmlich betroffen. Prädilektionsstellen sind arterielle Aufzweigungen oder arteriovenöse Kreuzungen am hinteren Pol. Bei einfachen RAM stehen nur die Gefäßektasien im Vordergrund. Sie bleiben asymptomatisch und sind meist ein Zufallsbefund. Komplexe RAM gehen mit begleitenden exsudativen Veränderungen einher und werden durch ein…