Einfluss von genetischen Varianten des mitochondrial antiviralen Signalproteins (MAVS) auf den Behandlungserfolg einer interferonbasierten Therapie
J Fischer, S Böhm, D Deichsel, V Knop, H Klinker, B Möller, J Rasenack, H Hinrichsen, U Spengler, P Buggisch, C Sarrazin, T Berg · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2014 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das mitochondrial antivirale Signalprotein (MAVS) ist ein wichtiger Bestandteil des zytosolischen Signalwegs der angeborenen Immunantwort während einer Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion. Das Protein befindet sich in der Mitochondrienmembran und überträgt das Signal zu den nachgeschalteten Kinasen und Transkriptionsfaktoren. Diese aktivieren die Genexpression von Interferonen und proinflammatorischen Zytokinen. In dieser Studie wurde überprüft, ob nicht-synonyme Einzelpunktmutationen (SNPs) im MAVS-Gen den Behandlungserfolg beeinflussen. Methoden: Es wurden 333 Patienten mit einer chronischen HCV Gen…