Wie zuverlässig ist die Bestimmung des hepatisch-venösen Druckgradienten?
M Rössle, W Euringer, P Blanke · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2014 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Bestimmung des portosystemischen Druckgradienten als Differenz zwischen dem Lebervenenverschlussdruck und dem Druck in der freien Lebervene ist ein gängiges Verfahren, um das Ausmaß der portalen Hypertension und den Strömungswiderstand der Leber festzustellen. Das Verfahren wird auch eingesetzt, um Therapieeffekte von Medikamenten (z.B. ß-Blocker) zu quantifizieren. Da diese sich in einem Bereich zwischen 1 und 4 mm Hg bewegen, ist zu fordern, dass die Technik reproduzierbare Ergebnisse mit geringer Abweichung liefert. Da die Bestimmung des freien Lebervenendruckes gelegentlich nicht reproduzierbare Ergebnis…