Tamoxifen induziert sekundäre Resistenz gegenüber aktiviertem Protein C
J Welz, H Rühl, J Müller, R Fimmers, S Sukhitashvili, J Oldenburg, C Rudlowski, B Pötzsch, W Kuhn, L Schröder · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Therapie mit dem selektiven Östrogen-Antagonisten Tamoxifen (SERM) erhöht das Risiko für die venöse Thromboembolie um das 2- bis 4-fache. Bei der Therapie mit SERMs werden die Änderungen im Koagulationssystem beobachtet, die zu einer Resistenz gegenüber dem aktivierten Protein C (APC) führen. Die genaue Genese dieses Phänotyps sowie die Bedeutung für das Thromboserisiko unter der Therapie mit Tamoxifen sind wenig erforscht. Methodik: Die Blutproben wurden von den 25 prä- und postmenopausalen Frauen (mittleres Alter: 50, range 28 – 67) mit primärem Hormonrezeptor-positivem Mammakarzinom vor Beg…