Zur Differentialdiagnose der schweren Präeklampsie bei chronischer Niereninsuffizienz und Nierentransplantation
MA Pestka, M Kunze, F Markfeld-Erol, R Rasenack, H Prömpeler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Präeklampsie führt zu hepatorenaler Dysfunktion, hämatologischen Störungen und fetaler Wachstumsretardierung. Patientinnen mit chronischen Nierenerkrankungen bieten eine überlappende Symptomatik, so dass bei Gravidität eine schwierige Differentialdiagnose zwischen präeklamptischen und primär renalen Störungen besteht. Mit dem sFlt1/PlGF-Quotient kann eine mögliche Differenzierung unterstützt werden. Dazu zwei Kasuistiken: Fall 1: Eine 30-jährige Gravida (II/0) mit Nierentransplantation im Kindesalter wegen hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) wurde in der 25+1. SSW zur Präeklampsiediagnostik zugewie…