Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie in der Schwangerschaft
J Dautel, O Nowak, T Grosse Steffen, E Pfeiffer, M Sütterlin, R Schaffelder · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH) kommt es durch eine erworbene somatische Mutation im PIG-A Gen in multipotenten hämatopoetischen Stammzellen des Knochenmarks u.a. zur vermehrten komplementaktivierten Hämolyse der Erythrozyten. Die PNH hat eine Inzidenz von ca. 1,3/1 Millionen Einwohner und ist aufgrund ausgeprägter Thrombophilie mit hoher Letalität durch venöse Thrombosen charakterisiert. In der Schwangerschaft wird eine maternale und fetale Letalität von 11,6% bzw. 7,2% angegeben. Eine Langzeittherapie mit Eculizumab führt zu nahezu normaler Überlebenszeit. Vorgestellt wird ei…