Die URGE I Studie – Vergleich der medikamentösen mit der operativen Behandlung der weiblichen Dranginkontinenz
S Ludwig, L Schiffmann, P Mallmann, W Jäger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die medikamentöse Behandlung der weiblichen Dranginkontinenz ist symptomatisch. Nach der Integral Theorie geht man davon aus, dass Defekte der Aufhängung der Blase durch die Uterosakralligamente (USL) ursächlich für eine Dranginkontinenz sind. Im Rahmen dieser randomisierten Studie sollte die Heilungsrate dieses neuen operativen Verfahrens mit der medikamentösen Behandlung verglichen werden. Methodik: Die Patientinnen im Standardarm erhielten Solifenacin (10 mg p.o.), im Kontrollarm wurden die Patientinnen mittels CESA/VASA (DynaMesh®) operiert. Der Behandlungserfolg wurde nach 4 Monaten beurteilt…