Detektionen nicht-zervikaler Dysplasien und Karzinome im Rahmen eines primären HPV Screenings
A Luyten, H Hastor, K Luyten, KU Petry · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Inzidenz und Mortalität des Vulvakarzinoms nimmt seit 20 Jahren in Deutschland stetig zu. Da die Mehrzahl vulvärer (VIN) und vaginaler intraepithelialer Dysplasien (VaIN) mit einer High-Risk-HPV-Infektion assoziiert ist, erscheint somit im Rahmen eines HPV-Screenings auch eine verbesserte Detektion vulvärer und vaginaler Präkanzerosen möglich. Methodik: Im Rahmen des Wolfsburger HPV Screening Pilotprojekte erfolgte bei allen wegen auffälliger zervikaler Befunde zur Kolposkopie vorgestellten Frauen eine vollständige Untersuchung von Portio, Vagina, Vulva, Perineum und Anoderm nach Essigprobe und ggf. Lugolpro…