Präklinische Tracheotomie – eine „Ultima ratio“-Maßnahme bei einer „Can not intubate“-Situation
H Rupprecht · Zentralblatt für Chirurgie · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir berichten von 2 präklinischen Tracheotomien, die wegen eines Larynxabrisses bzw. -zertrümmerung an der Unfallstelle durchgeführt werden mussten. Intubationsversuche schlugen fehl, da massive Blutungen aus begleitenden Mittelgesichts-, und Kieferfrakturen die Einstellung der Stimmritze, verhinderten. Alternative Atemwegshilfen (z.B. Larynxtubus) kommen bei diesem Verletzungsmuster nicht in Frage, da ein „blindes“ Einführen zur Knochenfragmentdislokation und somit zum kompletten Atemwegsverschluss, führen. Nur spontan atmende Patienten haben eine Überlebenschance. Die in diesen verzweifelten Fällen als letzte…