Ein ungewöhnlicher Fall eines hämolytisch urämischen Syndroms und der kontrastverstärkte Ultraschall als Schlüssel zur Diagnose
A Reising, J Kielstein, G Einecke, S David · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Eine 55-jährige Frau entwickelte nach einem neurochirurgischen Eingriff das Bild eines hämolytisch urämischen Syndroms mit anurischem Nierenversagen, Thrombopenie, erhöhter LDH und Fragmentozyten. ADAMTS13 zeigte eine Aktivität von 15%. Eine Plasmapheresebehandlung wurde eingeleitet. Eine Besserung der Nierenfunktion blieb aus. Schlussfolgerungen: Abb. 1 Auffallend waren im Vergleich zur Leber isoechogene Nieren. Dieser Befund war diskrepant zu den echoreichen Nieren bei thrombotischer Mikroangiopathie und veranlaßte uns zu einer Kontrastmittel-Sonografie. Diese zeigte eine fehlende Perfusion de…