Schulterendoprothetik als Elektiveingriff
Freya Margaretha Reeh, Helmut Lill, Alexander Ellwein · Orthopädie und Unfallchirurgie up2date · 2026 · Heft 04 · S. 365-378
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auch wenn die Omarthrose mit einer Inzidenz von 33 % der über 60-Jährigen im Vergleich zur Kox- und Gonarthrose seltener diagnostiziert und therapiert wird, hat die Schulterendoprothetik in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen 1 2 3. Dies liegt insbesondere an einer stetigen Weiterentwicklung der biomechanischen Eigenschaften der Schulterprothesen mit einer immer besser werdenden Funktionalität, Stabilität und Bewegung. Im Folgenden soll ein Überblick über die Aspekte der Omarthrose und die Möglichkeiten der endoprothetischen Versorgung gegeben werden.