CareLit Fachartikel

Letale Meningitis nach elektiver Operation eines lumbalen Bandscheibenvorfalls

Humberto Ferretti, Tobias Süßmeier, Elke Januschek · Die Wirbelsäule · 2026 · Heft 03 · S. 192-197

Dokument
985121
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Die Wirbelsäule
Autor:innen
Humberto Ferretti, Tobias Süßmeier, Elke Januschek
Ausgabe
Heft 03 / 2026
Jahrgang 10
Seiten
192-197
Erschienen: 2026-08-01 00:00:00
ISSN
2509-8241

Zusammenfassung

ZusammenfassungDie mikrochirurgische Sequestrektomie ist, bei entsprechender Indikation, eine Standardoperation zur Behandlung von lumbalen Bandscheibenvorfällen mit einer geringen Komplikationsrate. Wir berichten über einen außergewöhnlichen und tragischen Fall, bei dem die Kombination einer Liquorfistel und einer postoperativen Infektion zu einer Meningitis führte, die trotz rechtzeitiger Revisionsoperation und adäquater antibiotischer Therapie tödlich verlief. Möglicherweise beeinflusste die Covid-19 Infektion der Patientin den dramatischen Krankheitsverlauf.

Schlagworte

mikrochirurgische Sequestrektomie Liquorfistel postoperative Meningitis Covid-19 COVID - 19 microsurgical sequestrectomy cerebrospinal fluid fistula Die Wirbelsäule