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„Runner’s-High?“ Trainingsinduzierte Euphorie und Anxiolyse nicht durch Endorphine

Johannes B. Dahm · Aktuelle Kardiologie · 2026 · Heft 04 · S. 278

Dokument
985339
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Kardiologie
Autor:innen
Johannes B. Dahm
Ausgabe
Heft 04 / 2026
Jahrgang 15
Seiten
278
Erschienen: 2026-08-01 00:00:00
ISSN
2193-5203

Zusammenfassung

Als „Runner’s High“ bezeichnet man ein Wohlbefinden während Ausdauersport, das durch Euphorie und Angstlösung gekennzeichnet ist. Es herrschte lange die weitverbreitete Ansicht, dass die Ausschüttung körpereigener Opioide – wie etwa Endorphine – dem Runner’s High zugrunde liegt. Tatsächlich führt körperliche Betätigung jedoch zur Freisetzung zweier Klassen belohnungswirksamer Moleküle: Endocannabinoide (eCBs) und Opioide. An Mäusen konnten wir bereits zeigen, dass zentrale Merkmale des Runner’s High von Cannabinoid-Rezeptoren abhängen, nicht jedoch von Opioid-Rezeptoren.

Schlagworte

Aktuelle Kardiologie