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Der Begriff „Zwangsadoption“ in der Deutschen Demokratischen Republik aus Sicht von betroffenen Adoptierten – eine qualitative Analyse

Emelie Compera, Doreen Hoffmann, Heide Glaesmer · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2026 · Heft 08

Dokument
985392
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Autor:innen
Emelie Compera, Doreen Hoffmann, Heide Glaesmer
Ausgabe
Heft 08 / 2026
Seiten
–
Erschienen: 2026-08-04 00:00:00
ISSN
0937-2032

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ziel Der Begriff „Zwangsadoption“ in der DDR ist bis heute nicht klar definiert, die Evidenzlage ist dementsprechend uneindeutig. Die Betroffenenzahl liegt im ein- bis zweistelligen Bereich, wenngleich es eine deutlich größere Zahl von Zeitzeug:innen gibt, die sich als Betroffene sehen. Untersucht wurde die individuelle Auseinandersetzung und die Bedeutung des Begriffs „Zwangsadoption“ der befragten Adoptierten, die annehmen, von „Zwangsadoptionen“ in der DDR betroffen zu sein. Methodik Es wurden 29 narrative Interviews mit Zeitzeug:innen zu ihren Zugängen zum Begriff und der individuellen Ausein…

Schlagworte

Adoption Zwangsadoption Deutsche Demokratische Republik (DDR) Narrativ Unrecht forced adoption German Democratic Republic (GDR) narrative injustice Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie