Traumatisierte Frauen aus Gewaltverhältnissen mit Suchtproblematik: Hintergründe verstehen und neue Wege eröffnen – ein Daphne-Projekt
N.N. · Suchttherapie · 2015 · Heft 03 · S. 118-122
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Insbesondere wiederholte Traumata in Kindheit und Jugend verursachen Reaktionen, die als „Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ bezeichnet werden und nicht selten in eine Suchterkrankung münden. Dabei kommt es zu einer spezifischen Ausgestaltung der Genderrollen und häufig zu einer „destruktiven Geschlechtsextremisierung“. Aufgrund der komplexen Auswirkungen gestaltet sich die Hilfesuche als schwierig. In einem 2-jährigen europäischen Daphne-Forschungsprojekt wurden betroffene Frauen nach ihren Erfahrungen mit der jeweiligen Hilfestruktur der Teilnehmerländer befragt. Die Ergebnisse des Fo…