Die interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von Knochensarkomen der Extremitäten und des Rumpfes
N.N. · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2015 · Heft 02 · S. 90-99
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Gegensatz zu den häufig auftretenden benignen Knochentumoren und tumorähnlichen Knochenläsionen sind Knochensarkome mit einer Inzidenz von ca. 0,8 Neuerkrankungen/100 000 Einwohner/Jahr sehr selten. Die häufigste primär maligne Knochenneoplasie stellt das Osteosarkom dar, gefolgt vom Chondrosarkom und dem Ewing-Sarkom. Osteosarkome und Ewing-Sarkome treten vornehmlich bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, während Chondrosarkome überwiegend bei älteren Patienten diagnostiziert werden. Die Mehrheit der Tumoren ist im Bereich der Extremitäten und des Beckens lokalisiert und bei ca…