Refraktärität gegen Thrombozytentransfusionen
O. Meyer · Transfusionsmedizin · 2015 · Heft 02 · S. 65-69
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Transfusion von Thrombozyten hat einen hohen Stellenwert bei der Prophylaxe und Therapie thrombozytär bedingter Blutungen. Allerdings entwickeln bis zu 15 % der Patienten, die regelmäßig Thrombozytentransfusionen benötigen, einen Refraktärzustand, welcher in aller Regel mit einer längeren Behandlungsdauer, höheren Behandlungskosten, einer erhöhten Mortalität sowie einer höheren Rate an Blutungskomplikationen verbunden ist. Überwiegend führen v. a. nichtimmunologische Ursachen zu einer Refraktärität, während immunologische Faktoren, v. a. eine Alloimmunisierung gegen HLA-Klasse-I-Antigene (HLA…