PETN als Behandlungsoption zur Sekundärprävention der Präeklampsie in Hochrisikoschwangerschaften – Eine Fallserie
T Groten, E Schleußner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragstellung: Der Nachweis einer eingeschränkten uterinen Perfusion über die 20. SSW hinaus ist mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Präeklampsie und einer intrauterinen Wachstumsretardierung assoziiert. Eine therapeutische Option für diese Situation kennen wir bisher nicht. Besonders bei Patientinnen mit entsprechend belasteter Anamnese ergibt sich für den betreuenden Geburtshelfer eine schwierige Situation. In einer prospektiv randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie konnten wir zeigen, dass durch die Gabe von PETN (Pentalong®) eine Verbesserung des peripartalen Outcome für Mutte…