Die Miktionsurosonografie zum Ausschluss des vesikorenalen Reflux: Intravenöse Röntgen- und MRT-Kontrastmittel können falsch-negative Ergebnisse verursachen. Eine Phantomstudie
S Veldhoen, A Sauer, T Gassenmaier, B Petritsch, S Herz, P Blanke, T Bley, C Wirth · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2015 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Beurteilung des Einflusses intravenöser Kontrastmittel auf eine nachfolgende Miktionsurosonografie im Rahmen einer Phantomstudie. Material und Methodik: Iodhaltige (Iomeprol, Iopamidol) und gadoliniumhaltige (Gadotersäure) Kontrastmittel wurden auf intravesikale Konzentrationen verdünnt und im Anschluss in Luftballons injiziert, die zuvor mit Kochsalzlösung gefüllt wurden. CT-Scans wurden durchgeführt, um die Kontrastmittelverteilung in diesen Harnblasenphantomen zu bewerten. ROIs wurden in der oberen und unteren Hemisphäre der Ballons platziert und die korrespondierenden Dichtewerte gemessen. Drei…