Genderspezifische Aspekte des Lynch-Syndroms – Ein Update
N.N. · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 08 · S. 789-793
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 3 – 5 % aller kolorektalen Karzinome entstehen auf dem Boden einer hereditären monogenetischen Disposition, wobei das Lynch-Syndrom bzw. HNPCC (hereditary nonpolyposis colorectal cancer) bei weitem die Häufigste und weiterhin zahlenmäßig deutlich unterdiagnostizierte Entität darstellt. Beim Lynch-Syndrom treten neben den kolorektalen Karzinomen gehäuft Endometrium-, Magen-, Ovarial- und, Urothelkarzinome, aber auch verschiedene andere Karzinome auf. Genetisch liegt dem Lynch-Syndrom eine Mutation in einem der Mismatch-Reparaturgene zugrunde. Basierend auf verschiedenen epidemiologischen Stud…