CareLit Fachartikel

Wenn ein Klick zu viel ist – die elektronische Patientenakte (ePA) in der Psychotherapie

Jörg Bossenmayer · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2026 · Heft 03 · S. 10-11

Dokument
986796
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
Jörg Bossenmayer
Ausgabe
Heft 03 / 2026
Jahrgang 27
Seiten
10-11
Erschienen: 2026-09-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

ZusammenfassungAls Frau Dr. M., Psychotherapeutin, nach einer traumafokussierten Sitzung den ePA‑Eintrag freigeben soll, zögert sie. Mit einem Klick würden „komplexe Traumafolgestörung“ und Details zu sexualisierter Gewalt in der Kindheit für andere Behandler und möglicherweise spätere Gutachten sichtbar. Sie ist zur Nutzung der elektronische Patientenakte verpflichtet, das ist ihr bewusst – aber ebenso zur Wahrung strengster Vertraulichkeit. In diesem Moment wird aus einem technischen Routinevorgang eine heikle Entscheidung über Datenschutz, Schweigepflicht und das Vertrauen ihrer Patientin.

Schlagworte

PiD - Psychotherapie im Dialog