Signalveränderungen des kontinuierlichen intraoperativen Neuromonitorings bei Schilddrüseneingriffen mit postoperativen Rekurrensparesen
J. Jonas · Zentralblatt für Chirurgie · 2016 · Heft 02 · S. 170-174
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einleitung: Das kontinuierliche intraoperative Neuromonitoring (kontIONM) soll dem Chirurgen Informationen zu Zeitpunkt, Ursache und Prognose eines Nervenschadens geben. Methodik: In den Jahren 2009–2011 wurde bei 667 Patienten das kontIONM bei Operationen an der Schilddrüse eingesetzt (Tubuselektrode, Vagussonde V3, ISIS; Fa. Inomed, Emmendingen). Die Laryngoskopie erfolgte standardisiert am 2. postoperativen Tag, bei 34 Patienten wurden Paresen diagnostiziert. Die Signale wurden während des gesamten Operationsverlaufs gespeichert. Der Ausfall des Signals, definiert als Signalamplitude A1