CEUS ermöglicht die Quantifizierung der Pseudarthrosenperfusion und komplementiert die Infektdiagnostik
C Fischer, EM Preuß, E Amarteifio, M Krix, M Tanner, M Miska, T Bruckner, A Moghaddam-Alvandi, G Schmidmaier, MA Weber · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2015 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Pseudarthrosen treten in bis zu 10% nach Röhrenknochenfrakturen auf. Die Knochenregeneration hängt wesentlich von der Perfusion des Frakturgewebes ab, wohingegen Hypervaskularität mit Infekten assoziiert ist, welche wiederum zu Pseudarthrosen führen. Bisher wurde die Pseudarthrosenperfusion mit kontrastverstärkter Magnetresonanztomografie (DCE-MRT) evaluiert. Kontrastverstärkter Ultraschall (CEUS) ist im klinischen Alltag bei dieser Fragestellung noch nicht etabliert. Material und Methoden: Bei 31 Patienten wurde prospektiv die Pseudarthrosenperfusion mittels CEUS und DCE-MRT vor einer Revisionsoperation u…