Battered-Child-Syndrom
M Stenzel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2016 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kurzfassung: Körperliche Misshandlung von Kindern drückt sich nicht zwangsweise durch kutane Hämatome aus. Verletzungsfolgen an Knochen, Gefäßen und Parenchym sind Ausdruck der groben Gewalt und oft erst durch radiologische Verfahren zu erfassen. Es ergibt sich die Notwendigkeit, eine adäquate bildgebende Diagnostik durchzuführen, die das Ausmass der Verletzung dokumentiert. Das „battered child syndrome“ – der Begriff wurde im Jahr 1962 von US-amerikanischen Kinderradiologen Kempe, Silverman und Kollegen geprägt – beschreibt das gemeinsame Vorliegen von ossären Frakturen, Weichteilschwellungen, kutanen und subdu…